Bei der UJZ Trophy im österreichischen Rohrbach gewannen die Judoka der Sportschule Bischoff zweimal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze.

Elf Sportler aus Ansbach gingen in Österreich auf die Matte. Den Anfang machte die Altersklasse U10. Hier zogen Benjamin Bischoff und Yaroslav Taborovets (-34kg) nach einem Freilos und zwei Siegen in das Finale ein. Hier setzte sich Benjamin im Golden Score mit einer Außensichel durch. Paul Grasser (-24kg) erreichte mit ebenfalls zwei gewonnenen Kämpfen auch das Finale, wo er sich mit einem schönen Schulterwurf geschlagen geben musste.

In der U12 mussten Tair Valiyev und Fabian Kolb (beide -38kg) ihre Auftaktkämpfe abgeben. Da ihre Gegner anschließend ebenfalls unterlagen, war ihnen der Weg in die Trostrunde leider verwehrt. Paul Klein (-27kg) gewann seinen ersten Kampf, wurde dann aber in Runde zwei von seinem tschechischen Gegner mit einem Konter in die Trostrunde geschickt. Nach einem Freilos dort unterlag er dem späteren Dritten und belegte Platz sieben. Auch Ramin Valiyev (-50kg) musste sich in Runde eins geschlagen geben. Er durfte aber in die Trostrunde und gewann hier, wodurch er in das kleine Finale einzog. Dort siegte er mit einem fulminanten Schulterwurf und gewann Bronze.

Raul Valiyev und Tobias Vogt traten in der U14 beide +66kg an. Tobias musste zwei knappe Niederlagen einstecken. Raul hingegen konnte mit zwei Siegen ins Finale einziehen. Auch hier konnte er sich mit konsequentem Kampfstil durchsetzen und holte das dritte Gold für Ansbach.

Damit landete die Sportschule Bischoff am ersten Tag auf Platz 10 der Teamwertung.

Am Sonntag vertraten dann Tim Kreimer und Maik Klezow (beide U16 bis 55kg) die Ansbacher Farben. Beide konnten ihre ersten beiden Begegnungen für sich entscheiden. Tim musste sich dann geschlagen geben und verlor auch in der Trostrunde knapp. Maik zog mit einem weiteren Sieg mit Uchi mata (Schenkelwurf) ins Finale ein, wo er dann mit einem Schulterwurf unterlag.

Nach dem Turnier blieb noch ein Teil der Judoka beim anschließenden Trainingscamp in Linz, wo rund 250 Judoka in zwei Trainingseinheiten pro Tag viele Übungskämpfe und Technikübungen absolvierten.